Die Geschichte des Rhodesian Ridgeback
September 9, 2009 by Dagmar
Einst von europäischen Siedlern in Südafrika als strubbeliger Hottentottenköter abgetan, ist der Ridgeback heute eine unübertreffliche Kombination aus Kraft, Gelassenheit und Eleganz.
Der Rhodesian Ridgeback ist nicht nur ein wunderschöner Hund, sondern er hat auch eine sehr lange Geschichte.
Als der Großwildjäger Cornelius van Rooyens diese beiden Hunde mit auf die Jagd genommen hatte, war er sofort begeistert von ihrem Mut und ihrer Ausdauer.
Sie wurden immer beliebter und bald schon wurden Vereine gegründet, die es sich zum Ziel setzten, aus dem Löwenhund eine eigene Rasse zu machen.
Der Rückenkamm ist das Wappenzeichen der Rasse.
Er muss unmittelbar hinter den Schultern beginnen und bis zu den Hüfthöckern reichen.
Das Fell ist in glänzendem Hellweizen bis Rotweizen gefärbt. Er ist ein ausdauernder Läufer und braucht sehr viel Bewegung.
Dennoch ist er für Anfänger weniger geeignet, denn für diesen sensiblen Dickkopf sollte man viel Erfahrung und Verständnis aufbringen können.
Mit einem Rhodesian Ridgeback an der Seite kann man sich rundum sicher fühlen, denn dieser wachsame Hund hat einen siebten Sinn für Gefahren und steht mutig wie ein Löwe hinter seinem Menschen.
Richtig gehalten ist der Ridgeback ruhig, gelassen und besonnen.
Der Rhodesian Ridgeback ist ein äußerst sensibler Hund, der die Nähe und den Kontakt zu seinen Leuten braucht.
Auch beim Herumtollen mit andern Hunden ist er recht grob und vergisst sich leicht.
Dieser Unart kann begegnet werden, indem man bereits dem Welpen häufig Gelegenheit gibt, sich mit andern Hunden zu arrangieren.
Nur im gegenseitigen offenen Gespräch können Vorurteile abgebaut und eine Vertrauensbasis aufgebaut werden.
Wenn Sie bemerken, dass Sie den grossen Zeitaufwand, die geforderte Zuneigung, das nötige Umfeld und die Bereitschaft für Unerwartetes nicht aufbringen wollen oder können, sehen Sie vom Erwerb eines Rhodesian Ridgebacks ab.


