Einnässen im Erwachsenenalter – Hilfe zur Selbsthilfe
Januar 6, 2010 by findur
Alten Menschen, die sich nicht mehr so schnell helfen können, Kindern, die gerade der Windeln entwöhnt werden oder Personen mit körperlichen Handicaps sieht man es nach, das sie ihr Bett nässen. Sie können nichts dafür, sie haben ihre Körperfunktionen noch nicht oder nicht mehr unter Kontrolle, sie sind schlicht hilfebedürftig. Was aber, wenn jemand, der nicht oder noch nicht nachweisbar an einer Krankheit leidet, morgens aus einem feuchten oder gar nassen Bett aufsteht? Es wird ihm peinlich sein, wird sein Selbstvertrauen untergraben und schließlich, wenn es häufiger vorkommt, vermutlich sogar die Beziehung stören. Die stetige Angst, der Partner könnte etwas merken oder man selbst könnte zur absolut unpassenden Zeit ungewollt „auslaufen“ sorgt meist für getrennte Betten und viel zu ruhige Nächte. Aber selbst wenn Offenheit in der Beziehung vorherrscht oder man allein ist, so besteht die Peinlichkeit weiterhin. Matratzenschonern und Inkontinenzeinlagen folgen Arztbesuche. Dabei reicht es in einigen Fällen schon aus, den Schläfer rechtzeitig zu wecken. Bei manchen Menschen ist die Tiefschlafphase so gründlich, dass sich sogar die sensorische Muskulatur lockert und ein entsprechendes Signal für den nötigen Gang zur Toilette nicht oder eben nicht rechtzeitig im entsprechenden Schaltzentrum ankommt. Ist diese außergewöhnlich tiefe Schlafphase der Grund für die feuchte oder nasse Matratze, so können gute Erfolge mit Klingelhosen erzielt werden. Diese direkt am Körper getragenen Hosen alarmieren den Schläfer akustisch, sobald sie feucht werden. Damit kann ein solches Toilettentraining über eine längere Zeit hinweg sogar dafür sorgen, dass die Klingelhose nicht mehr notwendig ist.


