Strom für Industrie und Gewerbe
Dezember 14, 2009 by findur
Für eine Kalkulation von Produkten muss man seine Herstellkosten kennen, um diese in den Produkten verrechnen zu können. Zu den Herstellkosten zählen Kosten für die Materialien, die eingesetzt und verarbeitet werden, deren Beschaffungs- und Lagerungskosten, die Kosten für Personal und Abschreibungen und natürlich auch die Kosten für Strom und Energie. Gewerbestrom wird dabei in der Regel zu anderen Konditionen bezogen, als dieses für den privaten Verbrauch üblich ist, jedoch sollte man es nicht versäumen, bei seinem Stromanbieter nachzufassen, welche Angebote für die Versorgung mit Industriestrom er bereithält und welcher Servicelevel geboten wird, und ob der Anbieter sich auf das Geschäftsfeld der Industrie besonders einstellt oder es etwa nur zur Komplettierung des Portfolios listet. Die Konditionen des eigenen Anbieters sollten dann kritisch mit dem Markt verglichen werden, hier unterscheidet sich ein Stromanbieter nicht von einem Lieferanten für Roh- oder Betriebsstoffe, denn alle stellen Kostenlieferanten dar, die nicht nur in Zeiten der Krise besonders genau und kritisch bewertet werden müssen. Wobei speziell beim Strom nicht alleine der Preis pro kWh entscheidend ist, sondern das gesamte Paket, das der Anbieter bietet, und zudem eher die Gesamtkosten für eine längere Periode, etwa ein Jahr, bewertet werden sollten, da hierdurch Schwankungen besser ausgeglichen werden können und eine Kalkulationsbasis errechnet wird, die auch bei saisonalen Unterschieden zur Anwendung gebracht werden kann.


