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	<title>Homepage Werbung &#187; Schweinegrippe</title>
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		<title>Schweinegrippe und Infektionen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 20:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Schweinegrippe Die deutsche Touristin in Thailand starb nicht an Schweinegrippe. Das war ein falscher Verdacht. Die  verstorbene deutsche Urlauberin war doch nicht mit der Schweinegrippe infiziert. Das hatten die thail&#228;ndischen Beh&#246;rden zun&#228;chst vermutet, doch weitere Tests ergaben nun eine andere Todesursache. Die 65-j&#228;hrige Frau ist an einer Lungenentz&#252;ndung gestorben, erkl&#228;rte nun der thail&#228;ndische Vize-Gesundheitsminister. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Schweinegrippe<br />
</strong></p>
<p>Die deutsche Touristin in Thailand starb nicht an Schweinegrippe. Das war ein falscher Verdacht. Die  verstorbene deutsche Urlauberin war doch nicht mit der Schweinegrippe infiziert. Das hatten die thail&#228;ndischen Beh&#246;rden zun&#228;chst vermutet, doch weitere Tests ergaben nun eine andere Todesursache.</p>
<p>Die 65-j&#228;hrige Frau ist an einer Lungenentz&#252;ndung gestorben, erkl&#228;rte nun der thail&#228;ndische Vize-Gesundheitsminister. Eine Infektion mit dem Virus A/H1N1 sei ausgeschlossen.</p>
<p>Die Rentnerin war am 12. Mai mit ihrem Partner und einer weiteren Person nach Thailand gereist. Wenige Tage sp&#228;ter zeigten sich bei ihr, nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums, grippe&#228;hnliche Symptome. In der Nacht zum Dienstag verstarb sie dann auf der Fahrt in ein Krankenhaus der Hauptstadt Bangkok.</p>
<p>Der Test auf A/H1N1 in Thailand startet durch. Bisher sind 20 Menschen in vorsorglicher Quarant&#228;ne.</p>
<p>Zun&#228;chst hatten die thail&#228;ndischen Beh&#246;rden vermutet, dass diese Menschen mit der Schweinegrippe infiziert sind, darauf hatte ein erster Test hingewiesen. Insgesamt hat Thailand bisher zwei F&#228;lle von Schweinegrippe gemeldet, und die beiden Erkrankten waren zuvor in Mexiko, sind inzwischen aber wieder gesund. 20 Menschen sind derzeit noch in vorsorglicher Quarant&#228;ne.</p>
<p>Auf internationaler Ebene wollen sich mehrere Staaten bei der Impfstoffproduktion abstimmen. Die Bundesgesundheitsministerin erkl&#228;rte, dass die G7-Staaten und Mexiko sich bei einer Tagung der Weltgesundheitsorganisation am Dienstag verst&#228;ndigt h&#228;tten, um ihre Strategien zu koordinieren.</p>
<p><strong>DAS SCHWEINEGRIPPE-VIRUS</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Bei dem Erreger handelt es sich um ein Influenza-A-Virus mit der Bezeichnung A/H1N1, das sich von Mensch zu Mensch &#252;bertragen kann. Schweine gelten bei der Grippeausbreitung als besonders gef&#228;hrlich, weil sich verschiedene Viren in ihnen gleich gut vermehren und auch mischen k&#246;nnen. Ein H1N1-Virus war auch der Ausl&#246;ser der Spanischen Grippe, die zwischen 1918 und 1920 weltweit mindestens 25 Millionen Menschen get&#246;tet hat.</p>
<p>Ende des Monats werde nun der sogenannte Saat-Virus erwartet. Dieser ist die Voraussetzung f&#252;r die Produktion eines speziellen Impfstoffs gegen den Virus, mit der sich weltweit bisher fast 10.000 Menschen infiziert haben.</p>
<p><strong>Aids</strong></p>
<p>Bei dem Aids Virus soll eine neue Strategie entwickelt werden.</p>
<p>Die Gen-Spritze soll vor dem Aids Virus sch&#252;tzen.</p>
<p>Eine Schutzimpfung gegen diesen Virus ist seit langer Zeit der Traum von Medizinern in aller Welt. Nach zahlreichen Misserfolgen haben Wissenschaftler jetzt aber eine neue Strategie entwickelt, das HI-Virus wird nicht frontal angegriffen, sondern soll ausman&#246;vriert werden. In Tierversuchen zeigten sich schon beeindruckende Erfolge mit dieser Strategie.</p>
<p>Mehr als 25 Jahre Forschungsarbeit sind bereits vergangen, doch noch immer fehlt der Menschheit die ultimative Waffe gegen das HI-Virus. Der Kampf gegen das Virus ist f&#252;r die k&#246;rpereigene Abwehr nicht zu gewinnen, weil dieser Erreger zu schnell mutiert. Forscher und Wissenschaftler sehnen sich darum schon lange nach einer Schutzimpfung, die den Aids-Erreger gleich nach seinem Eindringen in den K&#246;rper zur Strecke bringen soll.</p>
<p>Bisherige Versuche, die Immunabwehr zu einer Reaktion gegen das Virus zu ermuntern, verliefen jedoch ziemlich entt&#228;uschend. Weder lie&#223; sich die Infektion selbst verhindern, noch liess sich die Vermehrung des Erregers im K&#246;rper verhindern.</p>
<p>Forscher aus den USA hoffen nun darauf, mit einem anderen Ansatz erfolgreicher zu sein und verweisen auf erste Erfolge in Experimenten. Philip Johnson vom Children&#8217;s Hospital of Philadelphia und seine Kollegen berichten von einer Gentransfer-Technologie, an der das Team seit rund zehn Jahren arbeitet. Die Forscher haben eine Technologie entwickelt, die gegen das mit dem HI-Virus eng verwandte SI-Virus effektiv ist, welches bei Affen Aids ausl&#246;st.</p>
<p>Johnson und seine Kollegen stellten erst Proteine her, die den Antik&#246;rpern &#228;hneln. Diese sogenannten Immunoadhesine waren speziell darauf ausgerichtet, das HI-Virus zu binden und es daran zu hindern, gesunde Zellen zu befallen. Anschlie&#223;end f&#252;gten sie DNA ein, die diese Proteine codiert, so genannte AAV Viren. Diese sollten als F&#228;hre das Genmaterial in die K&#246;rperzellen der Affen bringen.</p>
<p>Die Forscher setzten darauf, weil diese Proteine daf&#252;r bekannt sind, ohne langes Z&#246;gern ihr Genom ins Erbgut ihres Wirts zu integrieren, beim Menschen z. B. auf dem Chromosom 19. Au&#223;erdem werden diese Viren nicht mit Krankheiten in Verbindung gebracht.</p>
<p>Johnson und seine Kollegen spritzten die modifizierten AAV ins Muskelgewebe von neun Affen. Insgesamt kamen drei verschiedene Varianten zum Einsatz, die jeweils f&#252;r die Produktion etwas anderer Proteine sorgen sollten. Und tats&#228;chlich, im Gewebe der Affen stellte die importierte DNA wie geplant die Immunoadhesine her, die in die Blutbahn der Tiere &#252;bergingen. Ein Typus war dabei besonders erfolgreich und sorgte f&#252;r dauerhaft hohe Konzentrationen der sch&#252;tzenden Stoffe.</p>
<p>Einen Monat nach der ersten Injektion wurden die Affen mit dem SI-Virus infiziert. Die Forscher berichten, dass die meisten der Tiere vor dem Erreger gesch&#252;tzt waren, denn in keinem Fall sei Aids ausgebrochen. In einer ungeimpften Kontrollgruppe aus sechs Affen dagegen, die ebenfalls infiziert worden waren, seien zwei Drittel der Tiere an Aids gestorben.</p>
<p>Mehr als ein Jahr lang haben die Forscher hohe Konzentrationen der Immunoadhesine im Blut der geimpften Affen gemessen. Sie hoffen nun, dass ihre Methode, die gezielt das Immunsystem umgeht, eines Tages zu einer Schutzimpfung gegen Aids weiterentwickelt werden kann. Doch gleichzeitig warnen sie auch vor zu viel Euphorie nach den ersten Versuchen, denn die Medikamentenentwicklung sei ein langwieriger Prozess mit vielen H&#252;rden. So seien die Versuchstiere etwa durch intraven&#246;se Injektionen infiziert worden. Bei einer Infektion &#252;ber die Schleimh&#228;ute, wie sie bei Menschen realistisch ist, m&#252;sse das neue Verfahren seine Wirksamkeit erst noch beweisen. Auch die &#220;bertragbarkeit der Ergebnisse aus dem Tierversuch auf den Menschen ist ein recht komplizierter Punkt.</p>
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