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	<title>Homepage Werbung &#187; Vertrag</title>
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		<title>Eine neue Art der Abzocke</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 11:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Abzocke]]></category>
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		<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<description><![CDATA[Unerw&#252;nschte Werbeanrufe kennt  jeder. In diesen Anrufen werden h&#228;ufig  Zeitschriftenabos oder Versicherungen angeboten. Auch die Flut der Emails sind vielen ein Graus. Jetzt gibt es eine neue Masche. Eine Kombination aus Telefon und Internet. &#220;ber einen  Anruf wird man beispielsweise auf die Internetseite www.nachbarschaftspost.com gelockt. Hier wollen die Drahtzieher  nur das Beste &#8211;  n&#228;mlich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unerw&#252;nschte Werbeanrufe kennt  jeder. In diesen Anrufen werden h&#228;ufig  Zeitschriftenabos oder Versicherungen angeboten.</p>
<p>Auch die Flut der Emails sind vielen ein Graus.</p>
<p>Jetzt gibt es eine neue Masche. Eine Kombination aus Telefon und Internet.</p>
<p>&#220;ber einen  Anruf wird man beispielsweise auf die Internetseite www.nachbarschaftspost.com gelockt. Hier wollen die Drahtzieher  nur das Beste &#8211;  n&#228;mlich das Geld ihrer Opfer. Mit einem einfachen Anruf geht es los. Aber die Folgen k&#246;nnen 216 Euro kosten.</p>
<p>Eine Computerstimme teilt dem Anrufer  mit, dass ein Nachbar hier eine wichtige Nachricht f&#252;r ihn hinterlassen habe. Um sich diese an zu h&#246;ren  m&#252;sse er sich den folgenden dreistelligen Code notieren und diesen dann auf der Internetseite www.nachbarschaftspost.com eingeben.</p>
<p>Wer diesen Anweisungen folgt, findet hier aber keine Nachricht seines Nachbarn, sondern ist unbewusst einen Vertrag &#252;ber zwei Jahre Laufzeit eingegangen. Dieser kostet neun Euro pro Monat, also 216 Euro f&#252;r zwei Jahre.</p>
<p>Wer den Anweisungen folgt und Code, Telefonnummer, Namen und Emailadresse auf der Internetseite angibt, tappt in die Falle und schlie&#223;t den Vertrag ab.</p>
<p>Wer in diese Falle getappt ist, muss nun aber nicht verzweifeln. Man sollte den Vertrag so schnell wie m&#246;glich widerrufen und sich gegen eventuelle Forderungen von Anw&#228;lten oder Inkassob&#252;ros wehren. Denn wegen der Art und Weise des Abschlusses komme bei solchen unseri&#246;sen Angeboten gar kein rechtskr&#228;ftiger Vertrag zustande.</p>
<p>Wer hinter www.nachbarschaftspost.com steckt ist noch unklar. Die Verbraucherzentralen vermuten hinter der Firma Connection Enterprises mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln in der Karibik, die im Internet als Eigent&#252;mer angegeben wird, eine Briefkastenfirma. Die Verantwortlichen sitzen wahrscheinlich woanders.</p>
<p>Die Experten raten folgendes&#8230;</p>
<p>Von Angeboten, die dubios und kurios erscheinen, die Finger lassen.</p>
<p>Das Kleingedruckte bei Angeboten beachten. Dort sind die T&#252;cken oft versteckt.</p>
<p>Ist man doch einen Vertrag eingegangen, dannn sollte man diesen schriftlich widerrufen. Bei Minderj&#228;hrigen sind Vertr&#228;ge, die ohne Einverst&#228;ndnis der Eltern zustande gekommen sind, ohnehin unwirksam.</p>
<p>Zahlungsforderungen von Anw&#228;lten oder Inkassob&#252;ros nicht nachkommen und schriftlich abwehren. Wer bezahlt, bekommt sein Geld hinterher in den meisten F&#228;llen nicht zur&#252;ck.</p>
<p>Von Drohungen wie Gerichtsverfahren nicht einsch&#252;chtern lassen. Das sind laut Verbraucherzentrale nur Drohgeb&#228;rden, weil die Drahtzieher wissen, dass sie vor Gericht unterliegen w&#252;rden.</p>
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