Viele Eltern benötigen Hilfe

Juli 22, 2010 by  

Eltern zu sein ist ein Vollzeitjob. Nicht umsonst leben in einer traditionellen Familie zwei Elternteile, von denen einer den Lebensunterhalt verdient und der Andere sich um die Kinder kümmert. Leider entspricht das heute nicht mehr in jedem Fall der Lebenswirklichkeit. Oft reicht das Einkommen eines Elternteils nicht mehr aus, um die Familie angemessen zu versorgen, so dass beide Eltern arbeiten müssen oder wollen. In anderen Fällen sind die Eltern alleinerziehend.

So oder so – viele Eltern können sich glücklich schätzen, wenn ihnen Fremde bei der Erziehung ihrer Kinder helfen. Gemeint sind hier nicht die Lehrer an der Schule. Die haben zwar auch, ebenso wie die Eltern, einen gesetzlichen Erziehungsauftrag. Einen Ersatz für mangelndes Engagement der Eltern können sie aber nicht bieten. Nein, die Rede ist hier von anderen Personen, die sich mehr oder regelmäßig um die Kinder kümmern. Eine Tagesmutter beispielsweise ermöglicht es den Eltern, ihrer Arbeit nachzugehen, wenn die Kinder noch zu klein sind, um den Kindergarten zu besuchen. Sind die Kinder größer, wird gerne einmal stundenweise die Hilfe eines Babysitters in Anspruch genommen.

Für die schulische Entwicklung ist es oft gut, wenn bei den Hausaufgaben eine Hausaufgabenbetreuung hilft. Bei größeren Schwierigkeiten kann ein Nachhilfelehrer erforderlich sein. Viele Familien, Eltern wie Kinder, freuen sich auch über eine so genannte Leihoma. Sind keine eigenen Großeltern vorhanden oder leben diese zu weit entfernt, dann kann eine solche gewissermaßen adoptierte Oma den Kindern zusätzliche Geborgenheit vermitteln. Zum Glück für Eltern gibt es Agenturen, über die man sich all diese Personen vermitteln lassen kann, falls man im Bekanntenkreis nicht fündig wird.